Impressionen einer tollen Reise

"Unsere Ursel" hat wieder einmal einen tollen Reisebericht verfasst.

In Urloob föhen, wat is Urloob? – Leebe  Wilhelm un leebe Barbara,

nu is dat Afschiednähmen von de schönen Uckermark all wedder da.

Monatelang hebt wi us up düsse Reise all freit,

de nu so ratz, fatz  veel to fröh wedder to Enne geiht.

Allerdings nähmt wi uk wat ganz Wertvullet mit,

nämlich de Erinnerung, de ganz feste in use Köppe sit!

 

Wenn wie de Dage mal een bäten Revue passieren lad,

un in Gedanken von jeden Dach de Erläbnisse un dän Spaß dör gaht,

denn hebt wi doch up alle Fälle ne Bildungsreise maakt....

över Land un Luer, de veelen Seen mit „oooooh“ un Natur pur,

mit masse Ha, Flächen endlos un Wirtschaftswäge busungeeignet dör Wald un Flur.

 

Up use Reise wör de Mölkveehbetrieb Guhl, mit Molkeree Weitenfeld, dat 1. Programm.

Dat knüpfte an eene lange Freundschaft mit Willems Mudder Emma an.

Sümst herstellten Joghurt ut de Molkeree, in de Kerken  to eeten, dat wör genial.

De Abschied von de fliedigen Femilie mit ganz veel Moot, wör denn emotional.

 

Dienstach, de 2. Sünnendach un wi nöhmen Peter Pfitzner an Bord.

De klärte us mit masse Döntjens ünnerwängs öber de  Gegend hier  up.

Wi besichdigten  eene Schokoladenmanifaktur un dän Schloßgoorn in Boitzenburg –

un denn har de Müller „Barfood“ in un över de Klostermöhlen dat Wurt.

Dat Waaterrad in Gang, Kurn mahlen för Brot un dat Museum keeken wi an,

denn würn de gebrorten Forellen in de Klostermöhlen to Middach dran.

 

Ton`n  Appelkooken eeten würn wi bi de „Appel-Gräfin Dasy von Armin“ anmeld.

Se het us öber ehrn  mit Hartblot un Leebe sülmst upboeten Betrieb vetellt.

Amd`s  güng denn na Feldberg un wi freiten us up Schomester Werner Zimmermann,

up dat Wikinker Schipp „Freya“,  de Kirls mössen arbeiten un an Ruder un Remen ran.

Dat wör eene ganz besonnere Inlage

un so wat gift sicher nich alle Dage!

 

Uk de gerökerten Maränen blieft unvegäten , se möken nich ganz satt.

Doch wi hebt selten von bloß ganz wenig Eeten so veel Spaß un Lachen hat.

Wi hebt denn achderher uk dankbor begräpen,

mit wenich in`n Magen kanns veel bäter slapen.

 

Middewäken veläften wi eenen ganzen Dach up`t Waater bi Sünnenschien,

mit Middach un Kaffee,  un et gef nich bloß Waater, uk Beer un Wien.

De Höhepunkt up de Schippfohrt ist das „Schippshäbewark Niederfinow“

Wi höngen an dicke Taue un susten in 5 Min. 36 m in de Depte – oooohhhhh.

Up veschiedene Waaterstraaten von Eberswalde bit na dän Anläger in Criewen –

wi harn Glück, Holger hed us funnen un wi dröffen wedder in`n Bus instiegen.

 

Werner Zimmermann  föhete jo as Reisebegleiter mit un vetellte us allerhand:

De Uckermark is de Toscana det Nordens, de mit de Seen in der Iestiet entstünd.

Brandenburg is jo de Kurnkamer von Berlin,

wenn du Nudeln bestellst, kanns Pech hebben un Ketuffeln kriegen.

Dünn besiedelt wahnt hier 27 Inwahner up`n Quadratkilometer.

In`n Bundesdörschnitt sünd dat 220 lt. schlaue Böker.

 

Dönnerdach geft glieks na`n Fröhstück „fachfroliche Anwiesung“ to`n Waaterpedden

un de Heilmethoden von Sebastian Kneip schöllen us in Kenntnis doröber sedden.

Nu besochten wi in Carwitz de Gedenksteer von „Hans Fallada“.

Mehr Sünne stünn us woll nich to, nu ist Gewitter mit  Rägen  da.

 

Denn würd staunt bi  dän  Landwirtschaftsbetrieb Hübner in Flatow mit 800 ha Ackerboo.

De Buer hed us ganz veel von de Tiet vetellt von 1945 bit jetzt un von de Tokunft dorto.

Siene groden Meschinen har man in Wietzen nich insedden könnt,

weil wi so riesengrode Flächen bi us jo gor nich kennt!

 

Vedage is nu de Rückfohrt in`n Rägen un ahne veel Sweet.

Petrus denkt woll, wi hebt hier genoch sehne, bi Sünne, mehr deit nich Not.

Also freit wi us, use Schutzengel wörn bi us un dat wör allens wunnerbor.

För mi wör ganz schön, in´n  Hotel-Natur-Schulzensee all Klocke 6 to born.

Dat Eeten hed smeckt, himmlische Ruhe un gode Betten wörn dor.

Use Gruppe, de hed harmoniert un uk paßt, ik denke, wi jedet Johr.

 

Wir danken Busfahrer Holger, du hast dich sehr gut bewährt.

Hast die Prüfung bestanden, vorwärts, rückwärts und verquer,

mußtest den Bus ordentlich schrubben von unserem Schmutz.

Aber das lag wohl am Wirtschaftsweg von Bauer Hubertus.

 

Barbara  un Willem, ji hebt de Fohrt sehr good plant un utsocht –

wi hebt wedder mal unbeschwerte, lustige un utgefüllte Dage vebrocht.

 

D a n k e  ! !                                                                                                   

 

Noch een lütschen Nadrach, de Frage köm von Reinhard Nietfeld.

Wer kann eenen Satz maaken mit „ham ma ma“ und „hat da da“?

Antwort:  Ham ma ma Urlaub gemacht – hat da da Spaß gemacht!                  Ursel Graf

 

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